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Psychosomatik: Psychosomatische Krankheiten und Beschwerden verstehen und damit umgehen lernen.






Heilpraktiker für Lebensberatung und Psychosomatik

Psychosomatik verstehen und mit Beschwerden umgehen lernen!

Psychosomatik Lebensberatung Stressbewältigung vorbeugen / Prävention

Psychosomatik Definition

Psychosomatik: Psyche = Seele; Soma = Körper

Obwohl die Kenntnisse über die Funktionsweisen zwischen Seele und Körper uralt sind, ist der Bereich der Psychosomatik, die diese Funktionsweise beschreibt, in der heutigen Zeit gesellschaftlich relativ neu. Hatten es die Verfechter des Psychosomatik-Models in den 1980er schwer gehabt, medizinische Anerkennung zu erlangen, so waren es Heilpraktiker, die über die Wirkung psychosomatischer Zusammenhänge zwischen Seele und Körper wussten und diese in ihrer Praxis zur Anwendung brachten. Heute sind diese Heilpraktiker jene Spezialisten, die aus eigener Erfahrung schöpfen und wissen, worum es dabei wirklich geht, auch wenn mittlerweile die Schulmedizin die "Psychosomatik" als einen Fachbereich mit übernommen hat.

Im heutigem Sprachgebrauch bedeutet Psyche:

Die Gesamtheit bewusster und unbewusster Vorgänge so wie die geistigen und intellektuellen Funktionen. Also, wie das Bewusstsein mit dem Unterbewusstsein zusammenarbeitet.

Psychosomatik - Erkrankungen verstehen lernen

Wenn der Mensch als "Ganzes" betrachtet wird, so erkennt man, dass jedes Wahrgenommene und jedes Erlebnis körperlich, geistig und seelisch verarbeitet wird und der Mensch daraufhin entsprechend reagiert.

So reagiert ein Mensch z.B. auf Stresssituationen ebenso individuell wie auf visuelle Erlebnisse, an denen er nicht unbedingt unmittelbar beteiligt ist.

Diese Reaktionen sind wichtig, damit die Spannungen zeitnah abgebaut werden können, um diese zu lösen.

Erfolgt kein Spannungsabbau, also findet keine Lösung statt, entwickelt sich ein Konflikt. Dieser Konflikt fühlt sich wie ein Druck an, der eingesperrt ist. Dieser Zustand ist sehr unangenehm und der Betroffene versucht ihn auf andere Art loszuwerden.

Um so einen Konfliktdruck loszuwerden gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Es platzt unkontrolliert heraus, auch szenische Entladung genannt oder
  2. Es wird herunter geschluckt.

Als Kind z.B. darf man nicht "platzen", also wird es runtergeschluckt.

Dieser Vorgang lässt den Konflikt fortwährend immer tiefer sinken, bis er schließlich im Unterbewusstsein angekommen ist und sich dort lange Zeit aufhält.

Dieser verdrängte Konflikt birgt eine ständige Reaktionsbereitschaft zur Entladung der Spannung. Dies kann durch äußere Situationen ausgelöst werden, kann sich aber auch, bei vorhandener angsthafter Anpassung, psychosomatisch körperlich zeigen. D.h., der Druck sucht sich einen Weg aus dem Unterbewusstsein, um abgebaut werden zu können, auch wenn die Ursache Jahrzehnte alt ist.

Unverarbeitete Konflikte wirken psychosomatisch über längere Zeit auf den Gesamtorganismus Mensch. Neben dem eigenen Verhalten können sich regulatorisch im Hormonsystem und Nervensystem Dysregualtionen bis hin zur Dysfunktionen einstellen, die wiederrum - bedingt durch die hormonelle und nervale Steuerung, andere Organsysteme in ihren Funktionen beeinträchtigen. Durch Funktionsstörungen einzelner Organsysteme können dann langfristig einzelne Organe erkranken.

Psychosomatik - Entwicklung

Stufenablauf verdrängter Konflikte:

  1. Stresserfahrung
  2. Unfähigkeit zur Konfliktlösung - nicht dagegen ankommen
  3. Entscheidung einer Ersatzlösung (Typbedingt)
    • Szenarische Entladung
    • Anpassung / Rückzug
  4. Absinken des Konflikts ins Unterbewusstsein
  5. Festsetzung des Konflikts im Unterbewusstsein
  6. Bildung von Komplexen (Hemmungen, Ängste, Selbstzweifel)
  7. Konfliktdruck sucht Weg nach außen (Psychosomatik)
    • Strategieentwicklung zur Konfliktvermeidung
    • Körperliche Symptome
    • Szenarische Nutzung zum Druckabbau

Sofern die eigentlichen Konflikte erkannt werden, können durch Konfliktlösungen auch die psychosomatischen Beschwerden gemindert werden, vorausgesetzt, es liegen noch keine Organschäden vor.

Wie zeigen sich psychosomatische Reaktionen und Beschwerden?

Psychosomatische Reaktionen sind sehr unterschiedlich und sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich - also individuell. So kann man sagen, dass im Prinzip alle Organsysteme betroffen sein können, in denen psychosomatische Reaktionen und Beschwerden auftreten.

Allgemein betrachtet und keine körperlichen Ursachen vorrausgesetzt zeigen sich  psychosomatische Reaktionen in Form von Funktionsveränderungen:

  • Vermehrte Schweißproduktion
  • Rasender Herzschlag
  • Bluthochdruck
  • Verdauungseinschränkung
  • Kalte Extremitäten
  • Schlaflosigkeit
  • Appetitlosigkeit

Funktionseinschränkungen (Über- oder Unterfunktionen) und verschiedenen Schmerzgefühlen - dazu gehören auch Druckgefühle.

Diese psychosomatische Beschwerden können sich zeigen:

  • Schmerzen, muskulär
  • Kopfschmerzen
  • Krämpfe, z.B. Darm
  • Druckgefühl, Bauch oder Hals
  • Ohrensausen
  • Sehschwierigkeiten
  • Allergien und Asthma

 

Was ist bei Psychosomatik geschehen?

Genau das gilt es herauszufinden. Gerade die Psychosomatik gibt einem die Chance, die Geschehnisse herauszufinden.

Man kann davon ausgehen, dass psychosomatische Erkrankungen - bedingt durch ihren jahrelangen Entwicklungsverlauf, chronischer Natur sind und sich deshalb häufig in chronischen Erkrankungen verstecken können. Dadurch wird im Grunde klar, dass die Zeit zwischen Ursache und Wirkung u.U. sehr weit auseinander liegen kann und dem Betroffenen oft dadurch die eigentliche Ursache nicht (mehr) bewusst ist.

Erst durch die Kenntnis über die Ursache und Hintergründe der Psychosomatik lässt sich die Aus-Wirkung ändern.

"Nichts kommt von allein und nichts geht von allein!"

Vor allem die Psychosomatik nicht!

Bei vielen Erkrankungen kann man einen psychosomatischen Hintergrund nicht ausschließen. Alle hier aufzuzählen, würde diese Seite sprengen. Deshalb sollten Sie als betroffene Person die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Ihre Symptome einen psychosomatischen Hintergrund besitzen und diesen am besten abklären.

Psychosomatik Erkrankungen Liste - Beispiele

Hier ein paar Beispiel-Erkrankungen, die zur Psychosomatik gehören können:

  • Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Arteriosklerose, Herz- und Hirninfarkt, Anämie ....
  • Nervenüberreizung, Neuralgien, Multiple Sklerose .....
  • Schluckbeschwerden, Sodbrennen, Magengeschwür, akute Gastritis, Blähungen, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn .....
  • Rhinitis, Sinusitis, Atemwegserkrankungen, Allergien, Asthma .....
  • Empfindungsstörungen, Drehschwindel, Sehstörungen, Geschmacksstörungen, Tinitus .....
  • Diabetes, Fettsucht, Magersucht, Stoffwechselstörungen ....
  • Knochenstoffwechselstörungen, Arthritiden, systemische Arthrose
  • Hautveränderungen, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis ......
  • Tumore und andere Wucherungen .......

Psychosomatik Erkrankungen richtig erkennen

Die Lösung bei psychosomatische Beschwerden ist da!

Möchten Sie Ihre Psychosomatik - Symptome abklären oder haben Fragen zu Ihrer Krankheit, dann melden Sie sich einfach unter info@heilpraktiker-dionstolzenburg.de.

Möchten Sie ein persönliches Gespräch, dann vereinbaren Sie ganz einfach einen Termin unter 040/20976600. Wir besprechen dann auch die weitere Vorgehensweise. Ich unterstütze Sie dabei.

Heilpraktiker Psychosomatik Hamburg Wandsbek
Dion Stolzenburg